Sind Kunststoffe in Verbindung mit Lebensmitteln wirklich so schlimm?

JA. Aber wir müssen zugeben, dass wir das auch erst nicht wussten. Während der Entwicklungsphase der TwinBaby und der TwinBottle haben wir uns tiefgehend mit der Thematik befasst. Matthieu hatte die Idee, eine Website zu schaffen, bei der er all das Wesentliche anschaulich darstellt und mit Bezug auf wissenschaftliche Quellen nachweist. So entstand www.plastikfrei.org.

Dort hat er auch eine umfangreiche Videosammlung für zusammengestellt. Ein ganz besonderes Bonbon der Website sind die einfachen Hausexperimente zum Nachvollziehen der Sachverhalte. Wenn du erst einmal nur grobe Fakten wissen möchtest, dann findest du hier eine kurze Zusammenfassung.

Warum unbedingt eine Babyflasche aus Glas und nicht aus Kunststoff?

Aus Kunststoffflaschen lösen sich Chemikalien heraus und gehen in die Flüssigkeit über. Durch Wärme kann sich das Herauslösen dieser Substanzen zusätzlich verstärken. Ein heißer Tee in einer Kunststoffflasche wird somit schnell zu einem Chemiecocktail.  Die mitgetrunkenen Chemikalien haben einen Einfluss auf das fein abgestimmte biochemische Gleichgewicht in dem Körper deines Kindes. Sie führen früher oder später zu Veränderungen oder Krankheiten. Mehr hierzu auf unserer quellenreichen Informationsseite: www.plastikfrei.org. Eine Glasflasche hingegen ist hoch rein, man sagt auch inert. Aus ihr lösen sich keine Stoffe in die Flüssigkeit deiner Flasche hinein.

Gibt es nicht schon Glasflaschen aus unzerbrechlichem Glas?

NEIN. Ein unzerbrechliches oder bruchfestes Glas gibt es nicht. So etwas ist manipulative und irreführende Werbung, die leider viel zu häufig bei Internethändlern zu finden ist.  Jedes Glas ist hart und spröde und kann deshalb auf einem unelastischen Untergrund, wie Stein oder Beton, zerbrechen.

Was ist das Besondere im Vergleich zu bisherigen Produkten am Markt?

Babyflaschen aus Glas können, wenn sie runterfallen, zersplittern und großen Schaden anrichten. Schlimmstenfalls stürzt das Kind selbst in die Glasscherben hinein. Genau das ist bei meiner Tochter passiert.

Daher haben wir uns am Markt umgeschaut und waren erstaunt, dass wir keine gute Lösung fanden. Es gibt zwar die Idee eine Glasflasche mit Silikon (Lifefactory), Styropor (Emil) oder mit Kork (Thank-You-Baby-Bottle) zu ummanteln, aber wenn die Flasche falsch aufkommt, so kann sie zerbrechen. Dann können Glasscherben austreten und diese jemanden verletzen. Es fehlt eine vollumschließende Schutzhülle. Gleichzeit bieten bisherige Flaschen dort, wo sie schützen, keine Einsicht auf die Flüssigkeit. Auch fehlt ihnen ein Torsionsschutz – die Flaschen können in ihrem Schutzmantel durchdrehen. Und nebenbei gesagt haben sie auch eine ziemlich kleine Öffnung, was das Reinigen erschwert.

Wir wollten es besser machen und haben das Sicherheits-Konzept bis zu Ende gedacht. Eine vollumschließende Schutzhülle aus Kunststoff sorgt dafür, dass niemals, egal was passiert,  Glasscherben ausdringen können. Außerdem werden punktuell einwirkende Kräfte durch die äußere Schutzhülle flächig auf den Glasbehälter verteilt. Ebenso neu ist auch, dass eine Einsicht auf die Flüssigkeit gewährleistet ist. Somit kann trotz Schutzhülle der Füllstand und der Zustand der Flüssigkeit eingesehen werden.

Kann ich die TwinBaby einfach reinigen?

JA. Hierfür brauchst du nur den Deckel abzuschrauben und den Glasbehälter herauszunehmen. Dieser hat eine große Öffnung und lässt sich bequem mit der Hand oder mit der Spülmaschine reinigen. Ebenso kannst du die stoßdämpfenden Korkelemente aus dem Kunststoffbehälter herausnehmen und diesen so leicht reinigen.

Kann ich direkt kochendes Wasser einfüllen?

JA. Die TwinBaby besitzt einen Glasbehälter aus Spezialglas (Borosilikatglas 3.3), welches auch als Jena-Glas bekannt ist. Dieses bildet bei schnellen Temperaturwechseln keine Mikrorisse (im Gegensatz zu normalen Flaschenglas, dem Kalk-Natron-Glas). Dadurch kannst du bei der TwinBaby ebenso bedenkenlos kochend heiße Flüssigkeiten einfüllen und einen Tee direkt in der Flasche aufbrühen.

Gibt es verschiedene Versionen der TwinBaby?

JA. Die auf dieser Website abgebildete TwinBaby ist nur eine Version. Die spätere Produktpalette wird größer sein. Geplant sind zwei verschiedene Volumen: 125ml und 250ml. Außerdem wird es eine Ausführungsform als normale Babyflasche oder als Trink-Lern-Flasche geben, also mit und ohne Griffe.

Wie individuell ist die TwinBaby?

So individuell, wie du es magst! Zwischen dem Glasbehälter und dem Kunststoffbehälter besteht ein 4 mm breiter Spalt auf der vollen Fläche des Sichtfensters. Diesen Zwischenraum kannst du nach deinem Belieben mit weichen Materialien, Bilder, Zeichnungen, Fotos etc. ausgestalten. Insbesondere Naturmaterialien wie Gras, Blätter, Blüten sind hier hübsch anzusehen und erfreuen dich und dein Baby.

Wie viel wird die TwinBaby wiegen?

Normale Babyflaschen aus Glas sind sehr dickwandig, um nicht bei jedem Sturz gleich zu zerbrechen. Der Glasbehälter in der TwinBaby hingegen kann dünnwandiger ausgeführt werden, da er stoßdämpfend gelagert ist. Daher wird das Gewicht der TwinBaby knapp unterhalb des Gewichts einer vergleichbaren Glasflasche liegen.

Wie viel wird die TwinBaby kosten?

Der Marktstart ist mit 15€ – 17€ geplant. Dies liegt teilweise deutlich unter dem marktüblichen Preis für hochwertige Babyflaschen (Vergleich: Thank You Baby Bottle und Lifefactory). Gleichzeitig tust du sogar etwas Gutes. Von jeder TwinBaby fließen 2 Euro direkt in die gemeinnützige Gemeinsam-Neudenken-Stiftung.

Ab wann wird die TwinBaby verfügbar sein?

Wir wollen, dass die TwinBaby die Welt so schnell wie möglich bereichern kann. Daher möchten wir mit einem etablierten Babyflaschen-Hersteller wie Nuk zusammen arbeiten. Auf diese Weise kann es uns gelingen die TwinBaby noch vor Weihnachten 2016 zum Verkauf anzubieten.

Damit wir Nuk oder einen anderen Investor davon überzeugen können, dass viele Mamas und Papas eine sichere Glasflasche haben wollen, brauchen wir jetzt DEINE STIMME. SEI DABEI! Trage dich in die Liste der Interessenten und Unterstützer ein. Gleichzeitig nimmst du damit an der Verlosung von 20 TwinBabys teil. SEI DABEI

Wo werde ich die TwinBaby kaufen können?
  • Im Internet auf www.TwinBaby.eu
  • im Einzelhandel, genaueres dann zu gegebener Zeit
Gibt es auch eine Version für Kinder im Kindergartenalter?

Es wird auch eine TwinChild geben, die 2017 auf den Markt kommen soll. Sie ist gezielt für 3- bis 7- jährige Kinder konzipiert und weist ein Volumen von 400ml auf. Beobachtungen im Kindergarten haben ergeben, dass ein einfaches Öffnen einer solchen Kinderflasche ganz wesentlich ist. Die kleinen Hände müssen die Flasche dicht verschließen können. Daher sind wir noch in der Entwicklungsphase und forschen an einer Lösung für einen kunststofffreien Schnelltrinkverschluss. Hier kannst du dich direkt in die Liste der Interessenten eintragen.

Gibt es eine Flasche für Erwachsene mit denselben Vorteilen?

JA. Diese heißt TwinBottle.

Ist ein BPA-freier Kunststoff eine Alternative?

Definitiv NEIN! Ein BPA-freier Kunststoff kann sogar noch viel schädlicher sein. Das Siegel BPA-frei bedeutet nur, dass eine ganz spezielle Chemikalie nicht mehr enthalten ist, nämlich Bisphenol A. Die Hersteller mussten diese Chemikalie aufgrund massiven Drucks durch Negativschlagzeilen aus dem Kunststoff herausnehmen. Anstelle verwenden sie nun eine andere Chemikalie, die noch nicht geprüft wurde. Oftmals wird BPS als Alternative zu BPA eingesetzt. Dieses wirkt noch viel schädlicher. Mehr dazu hier.

Auf manchen Glasflaschen steht „BPA-frei“ drauf. Was bedeutet das?

Es bedeutet dasselbe, wie wenn dein Bäcker demnächst auf dein Brot „Uran-frei“ draufschreibt. Es sagt nicht mehr und nicht weniger, als dass dieser eine Stoff, der sowieso nie da drin war, auch nicht drin ist. Ebenso könnte man auf einen Porzellanteller oder auf einen Steintisch BPA-frei draufschreiben. Es ist also nur ein Werbetrick. Noch nie wurde in der Herstellung von Glas BPA verwendet.

Gibt es auch Alternativen zu einer Glasflasche?

Jein. Eigentlich nicht wirklich. Kunststoffflaschen gehen gar nicht, insofern dir die Gesundheit deines Babys oder Kindes wichtig ist. (siehe plastikfrei.org). Bei Flaschen aus Metall muss differenziert werden. Aluminiumflaschen sind im Inneren ebenso mit Kunststoff beschichtet. Einzig Edelstahl ist eine Alternative zu Glas. Dieser ist allerdings bei Fruchtsäften aufgrund der Säuren nicht so geeignet. Er wirkt also nicht hoch rein, sondern kann bei einer falsch gewählten Flüssigkeit mit dieser interagieren. Außerdem kann durch eine Edelstahlflasche die Flüssigkeit nicht eingesehen werden. So kannst du weder den Füllstand noch den Zustand deiner Flüssigkeit leicht überprüfen. Glas hingegen ist transparent, hoch rein und chemisch hoch resistent, d.h. es interagiert nicht mit Flüssigkeiten. Oder einfach gesagt: Das Glas bleibt am Glas und die Flüssigkeit unverändert, so wie du sie eingefüllt hast.